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Gebrauchte Drahterodiermaschine – Schneiden mit Draht


Eine gebrauchte Drahterodiermaschine ist eine spanende Werkzeugmaschine, mit der nach dem Prinzip der Funkenerosion elektrisch leitfähige Werkstoffe geschnitten werden können. Als Werkzeug kommt ein dünner Draht aus Messing, Kupfer, Wolfram oder Stahl zum Einsatz. Dieser Draht wird über verschiedene Spulen kontinuierlich zugeführt und stellt eine der beiden Elektroden dar. Als zweite Elektrode dient das Werkstück. Der gewünschte Schneidspalt wird durch funkenerosives Abtragen in einem Dielektrikum erzeugt. Dabei entsteht bei jeder Entladung ein kraterförmiger Materialabtrag am Werkstück. Als Dielektrikum kommen sowohl deionisiertes Wasser als auch spezielle Erodieröle zum Einsatz. Neben der eigentlichen Werkzeugmaschine mit der Drahtversorgung gehört zu einer Drahterodiermaschine auch ein Generator, eine CNC-Steuerung für die Achsantriebe sowie eine Dielektrikumsaufbereitung.

Drahterodiermaschine für feine Schnitte auch in dicke Werkstücke

Mithilfe fünf verschiedener Achsen können auf einer gebrauchten Drahterodiermaschine komplexe Formen in zwei Dimensionen hergestellt werden. Durch Neigen des Drahtes sind auch konische Strukturen sowie unterschiedliche Profile auf Ober- und Unterseite des Werkstücks realisierbar. Besonderer Vorteil des Verfahrens sind die präzisen Schnitte mit geringer Schnittbreite, die auch bei großer Materialdicke möglich sind. Dabei spielt der Werkzeugverschleiß keine Rolle, da der Draht kontinuierlich zugeführt wird. Bearbeitet werden können alle elektrisch leitfähigen Werkstoffe unabhängig von ihrer Härte und Zerspanbarkeit. Durch mehrmaliges Nachschneiden bei niedrigeren Generatorleistungen können zudem sehr hohe Oberflächengüten erreicht werden. Hauptanwendungsgebiet des Drahterodierens ist der Werkzeug- und Formenbau, wo das Verfahren zur Herstellung von Formen, Matrizen, Stanz-, Strangpress- oder Spritzgießwerkzeuge genutzt wird.

Gebrauchte Drahterodiermaschine, eine kostengünstige Alternative

Vor allem bei schwer zu spannenden oder schwer zerspanbaren Werkstücken bietet das Drahterodieren eine kostengünstige Bearbeitungsalternative gegenüber anderen Zerspanverfahren. Dazu stehen neben neuen Maschinen auch Gebrauchtmaschinen von Herstellern wie Agie, Charmilles, Fanuc oder Mitsubishi zur Verfügung, die mit geeigneten Draht-Elektroden ausgerüstet für vielfältige Fertigungsaufgaben einsetzbar sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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